Migrationsprofiteure? (Record no. 8440)

MARC details
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001 - CONTROL NUMBER
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040 ## - CATALOGING SOURCE
Transcribing agency OSt
041 ## - LANGUAGE CODE
Language code of text/sound track or separate title ger
245 1# - TITLE STATEMENT
Title Migrationsprofiteure?
Remainder of title Autoritäre Staaten in Afrika und das europäische Migrationsmanagement
260 ## - PUBLICATION, DISTRIBUTION, ETC.
Place of publication, distribution, etc. Berlin :
Name of publisher, distributor, etc. SWP Stiftung Wissenschaft und Politik,
Date of publication, distribution, etc. April 2018
300 ## - PHYSICAL DESCRIPTION
Extent 81 S.
490 ## - SERIES STATEMENT
Series statement SWP-Studie
Volume/sequential designation 2018/3
International Standard Serial Number 1611-6372
500 ## - GENERAL NOTE
General note Seit 2015 steht der Umgang mit Flucht- und Migrationsbewegungen ganz oben auf der Agenda der EU und ihrer Mitgliedstaaten. Große Hoffnungen sind an entwicklungspolitische Interventionen geknüpft, die migrationswilligen Menschen Perspektiven in ihren Heimatländern bieten. Diese Politik geht mit einer Fixierung auf Wanderungsstatistiken einher; die lokalen Kontexte und die regionalen Dynamiken der Partnerländer werden dabei häufig vernachlässigt. Hier setzt die Studie an: Auf welche gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Prozesse trifft die externe Migrationspolitik der EU in afrikanischen Staaten. Welche Möglichkeiten der Kooperation sind realistisch?<br/><br/>Die Untersuchung konzentriert sich auf mehrere Länder, die in unterschiedlichem Grade autoritär regiert werden: Ägypten, die Maghrebstaaten Algerien und Marokko, den Sahelstaat Niger sowie die am Horn von Afrika in einem »Migrationskomplex« miteinander verbundenen Länder Sudan und Eritrea. Sie analysiert die Resonanz der migrationspolitischen Zusammenarbeit in Ländern mit unterschiedlich enger Anbindung an Europa und setzt sich mit der Frage auseinander, ob und inwiefern gerade autoritäre Herrscher von dieser Zusammenarbeit profitieren.<br/><br/>Dabei wird deutlich, dass die externe EU-Migrationspolitik je nach Verfasstheit der Partnerländer unterschiedliche Auswirkungen hat. Das jeweilige Maß an Zentralisierung, die Durchsetzungskraft und der Gestaltungswille bzw. die regionalen Ambitionen der Regime sind entscheidend dafür, ob europäische Angebote eher als willkommener Zufluss von Projektgeldern oder als Gelegenheit wahrgenommen werden, übergreifende politische Ziele zu verfolgen. Machterhaltungsinteressen und Legitimationsstrategien der Eliten spielen in allen untersuchten Ländern für die Reaktion auf Kooperationsangebote eine prägende Rolle.
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Personal name Koch, Anne
Relator term Ed.
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Personal name Weber, Anette
Relator term Ed.
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Personal name Werenfels, Isabelle
Relator term Ed.
856 40 - ELECTRONIC LOCATION AND ACCESS
Uniform Resource Identifier <a href="https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2018S03_koc_web_wrf.pdf">https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2018S03_koc_web_wrf.pdf</a>
942 ## - ADDED ENTRY ELEMENTS (KOHA)
Koha item type Book
Holdings
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        WIIW WIIW Library 05/07/2018   2000000005928 05/07/2018 05/07/2018 Paper
The Vienna Instiute for International Economic Studies (wiiw)