Die EU auf dem Weg in eine "Transferunion"? (Record no. 8554)

MARC details
000 -LEADER
fixed length control field 02494nam a22002177u 4500
001 - CONTROL NUMBER
control field WIIW0000117
003 - CONTROL NUMBER IDENTIFIER
control field OSt
005 - DATE AND TIME OF LATEST TRANSACTION
control field 20181024140101.0
008 - FIXED-LENGTH DATA ELEMENTS--GENERAL INFORMATION
fixed length control field 180725s2018 gw ||||| |||||||||||ger d
040 ## - CATALOGING SOURCE
Transcribing agency OSt
041 ## - LANGUAGE CODE
Language code of text/sound track or separate title ger
100 ## - MAIN ENTRY--PERSONAL NAME
Personal name Becker, Peter
245 ## - TITLE STATEMENT
Title Die EU auf dem Weg in eine "Transferunion"?
Remainder of title Ein Beitrag zur Entdramatisierung
260 ## - PUBLICATION, DISTRIBUTION, ETC.
Place of publication, distribution, etc. Berlin :
Name of publisher, distributor, etc. SWP Stiftung Wissenschaft und Politik,
Date of publication, distribution, etc. Juni 2018
300 ## - PHYSICAL DESCRIPTION
Extent 33 S.
490 0# - SERIES STATEMENT
Series statement SWP-Studie
Volume/sequential designation 2018/8
International Standard Serial Number 1611-6372
520 ## - SUMMARY, ETC.
Summary, etc. In der Europäischen Union und der Eurozone wird hitzig über die Notwendigkeit zusätzlicher Transfers und das Zerrbild einer »Transferunion« gestritten. Angesichts der Kontroversen erscheint es dringlicher denn je, Vor- und Nachteile sowie Formen und Optionen von Transfers darzulegen und damit die Diskussion zu versachlichen. Eine rationale Gesamtbewertung muss über die reinen Finanztransfers hinaus auch die weiterreichenden Vorteile einer geeinten Union und einer stabilen Währungsunion einbeziehen.<br/><br/>Die EU verfügt bereits über verschiedene Transferinstrumente innerhalb und außerhalb ihres Budgets. Aber weder die vorhandenen noch die diskutierten weiteren Mechanismen rechtfertigen die These, Europa befinde sich auf dem Weg in eine Transferunion.<br/><br/>Dennoch setzen die erreichte Integrationstiefe und die erforderliche weitere Vertiefung Anreize für neue Arten von Transfers. Es wird unumgänglich sein, das Budget der EU aufzustocken und neue Transfermechanismen einzuführen, um den Anforderungen an eine stetig enger zusammenwachsende und interdependente EU mit einem Binnenmarkt und einer gemeinsamen Währung zu genügen. Dabei muss die Balance zwischen Solidarleistungen und mitgliedstaatlicher Eigenverantwortlichkeit gewahrt werden.<br/><br/>Drei Prinzipien sollten beachtet werden. Erstens müssen klare Grenzen gezogen werden, was Umfang, Dauer und Funktion von Finanztransfers als Form europäischer Solidarität betrifft. Zweitens müssen Transfers an das Prinzip der Konditionalität geknüpft werden, also der Belohnung von Regelkonformität und der Sanktionierung von Regelverstößen. Drittens wird eine Ultima-Ratio-Begrenzung für zusätzliche Transfers unabdingbar sein. Zu denken ist hier an eine Staateninsolvenz und ein geordnetes Verfahren der Schuldenrestrukturierung innerhalb der Eurozone.
710 2# - ADDED ENTRY--CORPORATE NAME
Corporate name or jurisdiction name as entry element Stiftung Wissenschaft und Politik
856 40 - ELECTRONIC LOCATION AND ACCESS
Uniform Resource Identifier <a href="https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2018S08_bkr.pdf">https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2018S08_bkr.pdf</a>
942 ## - ADDED ENTRY ELEMENTS (KOHA)
Koha item type Book
Holdings
Withdrawn status Lost status Damaged status Not for loan Home library Current library Date acquired Total Checkouts Barcode Date last seen Price effective from Koha item type
        WIIW WIIW 10/24/2018   2000000006543 10/24/2018 10/24/2018 Paper
The Vienna Instiute for International Economic Studies (wiiw)