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    <subfield code="a">Die EU auf dem Weg in eine "Transferunion"?</subfield>
    <subfield code="b">Ein Beitrag zur Entdramatisierung</subfield>
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    <subfield code="a">In der Europ&#xE4;ischen Union und der Eurozone wird hitzig &#xFC;ber die Notwendigkeit zus&#xE4;tzlicher Transfers und das Zerrbild einer &#xBB;Transferunion&#xAB; gestritten. Angesichts der Kontroversen erscheint es dringlicher denn je, Vor- und Nachteile sowie Formen und Optionen von Transfers darzulegen und damit die Diskussion zu versachlichen. Eine rationale Gesamtbewertung muss &#xFC;ber die reinen Finanztransfers hinaus auch die weiterreichenden Vorteile einer geeinten Union und einer stabilen W&#xE4;hrungsunion einbeziehen.

Die EU verf&#xFC;gt bereits &#xFC;ber verschiedene Transferinstrumente innerhalb und au&#xDF;erhalb ihres Budgets. Aber weder die vorhandenen noch die diskutierten weiteren Mechanismen rechtfertigen die These, Europa befinde sich auf dem Weg in eine Transferunion.

Dennoch setzen die erreichte Integrationstiefe und die erforderliche weitere Vertiefung Anreize f&#xFC;r neue Arten von Transfers. Es wird unumg&#xE4;nglich sein, das Budget der EU aufzustocken und neue Transfermechanismen einzuf&#xFC;hren, um den Anforderungen an eine stetig enger zusammenwachsende und interdependente EU mit einem Binnenmarkt und einer gemeinsamen W&#xE4;hrung zu gen&#xFC;gen. Dabei muss die Balance zwischen Solidarleistungen und mitgliedstaatlicher Eigenverantwortlichkeit gewahrt werden.

Drei Prinzipien sollten beachtet werden. Erstens m&#xFC;ssen klare Grenzen gezogen werden, was Umfang, Dauer und Funktion von Finanztransfers als Form europ&#xE4;ischer Solidarit&#xE4;t betrifft. Zweitens m&#xFC;ssen Transfers an das Prinzip der Konditionalit&#xE4;t gekn&#xFC;pft werden, also der Belohnung von Regelkonformit&#xE4;t und der Sanktionierung von Regelverst&#xF6;&#xDF;en. Drittens wird eine Ultima-Ratio-Begrenzung f&#xFC;r zus&#xE4;tzliche Transfers unabdingbar sein. Zu denken ist hier an eine Staateninsolvenz und ein geordnetes Verfahren der Schuldenrestrukturierung innerhalb der Eurozone.</subfield>
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