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    <subfield code="a">Die wirtschaftliche Lage Russlands (Reprint from: Forschungsbericht des Instituts f&#xFC;r Wirtschaftsforschung Halle - IWH, Heft 1, 2000)</subfield>
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    <subfield code="a">Wien :</subfield>
    <subfield code="b">Wiener Institut f&#xFC;r Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw),</subfield>
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    <subfield code="a">wiiw Research Reports in German Language</subfield>
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    <subfield code="a">Die russische Wirtschaft hat im vergangenen Jahr die Folgen der Finanz- und W&#xE4;hrungskrise vom August 1998 weitgehend &#xFC;berwunden. Dazu trugen bessere &#xE4;u&#xDF;ere Bedingungen bei, wie insbesondere die Beseitigung der &#xDC;berbewertung des Rubels, der Anstieg des Roh&#xF6;lpreises und die Belebung der Weltkonjunktur. Aber auch die binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich verbessert; die meisten makro&#xF6;konomischen Indikatoren signalisieren ein deutlich abnehmendes Krisenpotential der Volkswirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im vergangenen Jahr um 3,2%, nachdem es im Krisenjahr 1998 um nahezu 5% gefallen war. Dabei beschleunigte sich das Wachstum von Quartal zu Quartal. Die zwischenzeitlich gestiegene Inflationsrate nahm von Monat zu Monat ab und betrug im M&#xE4;rz 2000 nur noch 0,6% gegen&#xFC;ber dem Februar. Im Jahresdurchschnitt betrug die Inflationsrate gut 86%. Besonders positiv wirkten sich die inneren und &#xE4;u&#xDF;eren Rahmenbedingungen f&#xFC;r die Industrie aus, deren Bruttoproduktionswert um gut 8% zunahm. Nach der Abwertung des Rubels in den letzten Monaten 1998 stieg die Wettbewerbsf&#xE4;higkeit heimischer Produkte, und die Nachfrage schwenkte von importierten zu im Inland produzierten G&#xFC;tern um. Besonders deutlich kam die Importsubstitution im vergangenen Jahr der Konsumg&#xFC;ter erzeugenden Leichtindustrie zugute. Auf der Verwendungsseite der Volkswirtschaft expandierte der Au&#xDF;enbeitrag haupts&#xE4;chlich durch den starken R&#xFC;ckgang der Importe. Die Handelsbilanz schlo&#xDF; 1999 mit einem Rekord&#xFC;berschu&#xDF; von knapp 35 Mrd. US-Dollar ab (1997 und 1998: 17 Mrd. US-Dollar). Dies trug entscheidend dazu bei, da&#xDF; der traditionelle &#xDC;berschu&#xDF; in der Leistungsbilanz 25 Mrd. US-Dollar erreichte, nachdem 1998 erstmals ein Defizit drohte. W&#xE4;hrend jedoch die Exporte nahezu konstant blieben, sanken die Importe um etwa 18 Mrd. US-Dollar. Im vergangenen Jahr kam es erstmals seit 1990 zu einem Wachstum der Bruttoanlageinvestitionen (4,5%). Dies ist ein positives Zeichen, zumal auch in den ersten Monaten des Jahres 2000 die Bruttoanlageinvestitionen wuchsen, und zwar um 6%. Keinerlei Wachstumsimpulse gingen dagegen vom Verbrauch aus. Die Realeinkommen der Bev&#xF6;lkerung sanken im vergangenen Jahr um 15%, was sich in r&#xFC;ckl&#xE4;ufigen Einzelhandelsums&#xE4;tzen fortsetzte. Der Anteil der Bev&#xF6;lkerung mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze stieg von knapp 24% auf 30%. Besonders betroffen von dem zeitweiligen Anstieg der Inflationsrate nach der Krise 1998 waren die Rentnerhaushalte. Allerdings ist f&#xFC;r das laufende Jahr mit einer erheblichen Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage zu rechnen. Der reale Staatsverbrauch stagnierte, und der f&#xF6;derale Haushalt erzielte einen Prim&#xE4;r&#xFC;berschu&#xDF;. Trotz erster Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung stieg die Arbeitslosenquote von 11,9% jahresdurchschnittlich auf 12,5%. Die Erholung kam stattdessen in einem Anstieg der Besch&#xE4;ftigung von fast 1 Mio. Personen zum Ausdruck. Die Diskrepanz zwischen beiden Entwicklungen ist zum einen einem demografischen Faktor (Anstieg der Bev&#xF6;lkerung im erwerbsf&#xE4;higen Alter) und zum anderen einer h&#xF6;heren Erwerbsquote zuzuschreiben. Letzteres d&#xFC;rfte mit den rapide gefallenen Realeinkommen insbesondere der Rentnerhaushalte zu erkl&#xE4;ren sein. Folglich dr&#xE4;ngten mehr Personen auf den Arbeitsmarkt, soda&#xDF; zun&#xE4;chst die Arbeitslosigkeit und erst sp&#xE4;ter die Besch&#xE4;ftigung stieg. Die Arbeitslosenquote lag im vierten Quartal 1999 um 1,8 Prozentpunkte niedriger als im ersten Quartal, soda&#xDF; auch hier die Belebung zum Ausdruck kam. Ein stagnierender Staatsverbrauch und gestiegene Einnahmen des Staates infolge der verbesserten Lage der Unternehmen lie&#xDF;en auch das Defizit im konsolidierten Haushalt auf 1% des BIP sinken. Geldpolitisch wurde ein leicht lockerer Kurs gefahren. Der nominale Wert des Rubels konnte auf dem geplanten Niveau gehalten werden, wobei die Zentralbank allerdings mehrmals intervenieren mu&#xDF;te. Der reale Kurs des Rubels blieb gegen&#xFC;ber dem US-Dollar weitgehend konstant, ber&#xFC;ck-sichtigt
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    <subfield code="a">Gabrisch, Hubert</subfield>
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