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    <subfield code="a">Strategische Autonomie Europas.</subfield>
    <subfield code="b">Akteure, Handlungsfelder, Zielkonflikte </subfield>
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    <subfield code="a">Berlin : </subfield>
    <subfield code="b">SWP Stiftung Wissenschaft und Politik,</subfield>
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    <subfield code="a">SWP-Studie</subfield>
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    <subfield code="a">Europa muss in zunehmendem Ma&#xDF;e selbst Verantwortung f&#xFC;r sein Wohl&#xAD;ergehen und seine Sicherheit &#xFC;bernehmen. Die Debatte &#xFC;ber die St&#xE4;rkung der europ&#xE4;ischen Handlungs- und Gestaltungsf&#xE4;higkeit dreht sich um Begriffe wie den der strategischen Autonomie oder, vor allem in Frankreich, der europ&#xE4;ischen Souver&#xE4;nit&#xE4;t. Selten allerdings werden diese Begriffe definiert und wird erl&#xE4;utert, was politisch und praktisch verlangt ist.

Strategische Autonomie wird hier als die F&#xE4;higkeit definiert, eigene au&#xDF;en- und sicher&#xAD;heitspolitische Priorit&#xE4;ten zu setzen und Entscheidungen zu treffen, sowie die institutionellen, politi&#xAD;schen und materiellen Voraussetzungen, um diese in Kooperation mit Dritten oder, falls n&#xF6;tig, eigenst&#xE4;ndig umzusetzen. Dieses Verst&#xE4;ndnis umfasst das gesamte Spektrum au&#xDF;en- und sicherheitspolitischen Handelns, nicht nur die ver&#xAD;teidigungspolitische Dimension. Autonomie ist immer relativ. Politisch geht es um einen Zuwachs an Handlungsf&#xE4;higkeit, also um einen Prozess, keinen absoluten Zustand. Autonomie bedeutet weder Autarkie noch Abschottung oder die Absage an Allianzen. Sie ist kein Selbstzweck, sondern Mittel, um die eige&#xAD;nen Werte und Interessen zu sch&#xFC;tzen und zu f&#xF6;r&#xAD;dern.

Die Autorinnen und Autoren dieser Gemeinschaftsstudie bieten nicht nur eine Begriffskl&#xE4;rung. Sie er&#xF6;rtern auch, was Deutschland selbst und in Zusammenarbeit mit seinen europ&#xE4;ischen Partnern tun muss, um ein Mehr an strategischer Autonomie zu erreichen. Mit welchen Schwie&#xAD;rigkeiten und Zielkonflikten ist zu rechnen? Was ist notwendig, vordringlich und &#xFC;berhaupt mach&#xAD;bar? Welche Res&#xAD;sourcen werden Deutschland und Europa auf&#xAD;wenden m&#xFC;ssen? Welchen roten Linien wird Deutschland im eigenen politischen Umfeld und bei seinen Part&#xAD;nern begegnen? Und bei welchen Fragen bleibt poli&#xAD;tischer Diskussionsbedarf?</subfield>
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    <subfield code="a">Lippert, Barbara</subfield>
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    <subfield code="a">von Ondarza, Nicolai</subfield>
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    <subfield code="a">Perthes, Volker</subfield>
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    <subfield code="u">https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2019S02_lpt_orz_prt.pdf</subfield>
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